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Putbus, Putbus – alte Residenzstadt und anerkannter Erholungsort

Am Rügischen Bodden gelegen, ist diese „Weiße Stadt“ etwas ganz Besonderes: Residenzstadt der Fürsten zu Putbus und jüngste planmäßig klassizistisch angelegte Stadt Europas. Strahlend weiße Gebäude mit Rosenstöcken vor den Wänden, die meisten zwischen 1815 und 1860 entstanden im Zusammenhang mit dem vom Fürsten geplanten Ausbau zum mondänen Badeort, die bedeutendsten angeordnet um den sogenannten „Circus“, einen runden Platz in der Stadtmitte, machen die Einmaligkeit dieser Stadt aus.

Eines der herausragenden Bauten ist zweifellos das klassizistische Theater; nicht weniger eindrucksvoll ist das „Haus Goor“, heute renoviert, 1818 von dem Fürsten Malte zu Putbus erbaut als „Badehaus Goor“ als Ausgangspunkt für den Ausbau der Stadt Putbus zum ersten Seebad auf Rügen. Weitere Gebäude, die mit dem Badebetrieb oder der Unterbringung der Gäste im Zusammenhang standen oder mit der fürstlichen Residenz, wurden in den darauf folgenden Jahren erbaut, ebenso prächtige Bauten für die hochgestellten Persönlichkeiten der Stadt. Auch das Schloss des Fürsten erfuhr eine Umgestaltung im klassizistischen Stil. Eine klar von diesen repräsentativen Gebäuden zu unterscheidende Gruppe von Häusern sind die zum Teil zwischen den großen Bauten angesiedelten, später weiter nach außen sich hinziehenden Handwerkerhäuser, auch diese mit klassizistischen Fassadenelementen.

Wurde Putbus auch als Luxusbad zum Treffpunkt von Adel und Prominenz, ging doch schon bald die Zahl der Badegäste stark zurück. Ein Versuch, eine Touristenattraktion zu schaffen, war daraufhin der Bau der Landungsbrücke im Hafen von Lauterbach, dem direkt am Meer liegenden Vorort von Putbus, die noch heute besteht und Schiffen bis zu fünf Metern Tiefgang das Anlegen erlaubt.

Das ungewöhnliche architektonische Ensemble der Stadt wird ergänzt durch den denkmalgeschützten Schlosspark, der zahlreiche dendrologische Raritäten aufweist. Ursprünglich ein Barockgarten, wurde er Anfang des 19. Jahrhunderts in einen Landschaftspark nach englischem Vorbild umgewandelt. Von der Schlossanlage sind die Orangerie, das Mausoleum, die Villa Löwenstein, das Affenhaus – heute Puppenmuseum -, die Pfarrkirche und der restaurierte Marstall erhalten. Die Orangerie dient als Ausstellungszentrum, der Marstall mit seinem besonderen Ambiente als Rahmen für kulturelle Veranstaltungen. Ein Besuch im Park von Putbus ist wie eine erlebnisreiche Reise durch alle Erdteile mit exotischen Bäumen und Pflanzen.

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